Unbeschreibliches Wiedersehen zum Jubiläum | Jubiläumstermine >>>

Am 2. Juli feierte die Zwickauer Friedenskirche 75. Kirchweihjubiläum. Im Sommer 1931 war der Bau nach Plänen von Paulus Zeuner fertig gestellt und eingeweiht worden. Zum Jubiläum nun hatte sich nicht nur die Festgemeinde eingefunden, sondern auch mehr als 150 ehemalige „Friedenskirchler“, die in den letzten Jahrzehnten Zwickau in alle Himmelsrichtungen verlassen hatten und doch mit der Friedenskirche persönlich viel verbinden. Nicht wenige waren in der Friedenskirche mit dem Glauben an Jesus Christus beschenkt worden. Das Wiedersehen nach Jahrzehnten war unbeschreiblich und kam einer „emotionalen Explosion“ gleich.

Bischöfin Rosemarie Wenner ging in ihrer Festpredigt auf die von den Altarfenstern dargestellte Geschichte von Martha und Maria ein. Der Coburger Künstler Adalbert Bringmann hatte die Fenster einst entworfen. „Wir brauchen beides unter uns, die Besinnung der Maria auf Jesus Christus, aber auch das Handeln, das daraus erwächst“, betonte die Bischöfin.

Eine Jubiläumslesung mit  Bernd-Lutz Lange erwies sich bereits am Samstag als ein besonderer Höhepunkt.  Der Kabarettist  hatte als junger Mann in der Friedenskirche seine „ersten Bühnenversuche“ gemacht und nach eigener Aussage damals in der Gemeinde eine grundlegende musisch-kulturelle Bildung erfahren. So verstand sich seine Lesung auch als ein Dankeschön dafür.

Musikalischen Glanz erlebte das Wochenende durch ein umfangreiches Programm der Chöre der Gemeinde und durch die Orgelbegleitung sowie ein Jubiläumskonzert von Matthias Eisenberg. Der weltbekannte Organist, der mittlerweile in Zwickau als Kantor tätig ist, spielte auf unnachahmliche Weise die Jehmlich - Orgel zum Lob Gottes.

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