Seid Täter des Wortes - 100 Jahre Soziales Bekenntnis der EmK

Am 17. Februar 2008 wurde erstmals in der Friedenskirche ein so genannter "Generationengottesdienst" gefeiert. Unter dem Thema "Seid Täter des Wortes" stand das Jubiläum "100 Jahre Soziales Bekenntnis" im Mittelpunkt des Gottesdienstes. Die verschiedenen Gottesdienstelemente wurden von den verschiedenen Generationen gestaltet. Gemeinsam wurde das Soziales Bekenntnis der EmK nicht nur gelesen, sondern mit mehreren Schritten inhaltlich dargestellt. Die Kinder wurden mit einer Aufgabe aus dem Gottesdienst entlassen. Vorher wurden gemeinsam die einzelnen Elemente der sieben Schöpfungstage zusammengetragen. Frauendienst, Seniorenkreis, unsere Tafelarbeit und der Besuchsdienst stellten sich mit ihren Diensten vor. Die Predigt stand unter Worten aus dem Jakobusbrief. Höhepunkt war der Einzug der Kinder, die eine große Landkarte mit allen Erdteilen samit den typischen Tieren mitbrachten, außerdem hatten sie sich passend zu den Kontinenten verkleidet. Für alle Kinder dieser Erde wurde das Lied "Meinem Gott gehört die Welt" gesungen und dann waren alle Generationen am Fürbittengebet beteiligt. | zu den Bildern >>>

 

Das Soziale Bekenntnis der Evangelisch-methodistischen Kirche

Wir glauben an Gott, den Schöpfer der Welt,
und an Jesus Christus, den Erlöser alles Erschaffenen,
und an den Heiligen Geist,
durch den wir Gottes Gaben erkennen.

Wir bekennen, diese Gaben oft missbraucht zu haben,
und bereuen unsere Schuld.

Wir bezeugen,
dass die natürliche Welt Gottes Schöpfungswerk ist.
Wir wollen sie schützen
und verantwortungsvoll nutzen.

Wir nehmen dankbar
die Möglichkeiten menschlicher Gemeinschaft an.
Wir setzen uns ein für das Recht jedes Einzelnen
auf sinnvolle Entfaltung in der Gesellschaft.

Wir stehen ein für das Recht
und die Pflicht aller Menschen,
zum Wohl des Einzelnen
und der Gesellschaft.
beizutragen.

Wir stehen ein für die Überwindung
von Ungerechtigkeit und Not.

Wir verpflichten uns zur Mitarbeit
am weltweiten Frieden
und treten ein für Recht und Gerechtigkeit
unter den Nationen.

Wir sind bereit,
mit den Benachteiligten
unsere Lebensmöglichkeiten zu teilen.
Wir sehen darin eine Antwort auf Gottes Liebe.

Wir anerkennen Gottes Wort
als Maßstab in allen menschlichen Belangen
jetzt und in der Zukunft.

Wir glauben
an den gegenwärtigen und endgültigen Sieg Gottes.
Wir nehmen seinen Auftrag an,
das Evangelium in unserer Welt zu leben.
Amen.