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„Auf der Regenbogenstraße
...“ sang ein Chor von Kindern zu Beginn des FestGottesdienstens.
Das hatten sie in den Kinder-Sommer-Tagen gelernt und eingeübt.
Um allen Gottesdienstbesuchern diese Hoffnungszeichen sichtbar vor
Augen zuführen malten sie einen riesengroßen bunten Regenbogen.
Eben so ein Regenbogen sei für ihn in den Tagen Umzugs zu einem
sichtbaren Hoffnungssymbol geworden, resümierte Pastor Lutz
Brückner seine persönlichen Erfahrungen der letzten Wochen.
In sein Amt als Pastor auf dem Zwickauer Gemeindebezirk führte ihn Superintendent
Wolfgang Ruhnow ein. Er sprach ihm den aaronitischen Segen aus 4. Mose 6, 22-26
für seine neue Dienstzuweisung zu.
Grüße für sein neues Amt kamen für die Ev.-Luth. Kirche
von Superintendenten Eberhard Dittrich. Pfarrer Rudolf Welscher eilte nach der
eigenen katholischen Messe in die Friedenskirche, um seinem neuen Kollegen ein
herzliches Grüß Gott mit auf den Weg zu geben. Schriftliche Grüße
kamen von der Herrnhuter Brüdergemeine, der Paulusgemeinde aus Marienthal
sowie von der Zwickauer Ev. Allianz. Die weitesten guten Wünschen kamen
per Mail aus der Pittsburgher Partnergemeinde.
In seiner Antrittspredigt über den Text aus Lukas 15,1-7, schilderte er
den Gottesdienstbesuchern die Motivation von Jesus, wenn er 99 Schafe zurückläst
um sich dem einen verirrten Schaft zu widmen. Im Grund handele Jesus gegen jegliche ökonomische
Vernunft.
Er persönlich freue sich mit seiner Frau Martina auf die Zeit in Zwickau
und hoffe auf viele neue Begegnungen in und außerhalb der Gemeinde, meinte
Pastor Brückner in seinem Grußwort an die Zwickauer. Seinen Namen „Brückner“ versuche
er da schon ins Spiel zu bringen ... |